Dinner for one

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Eine Kultsendung - ein Evergreen - ein Hauch von Beständigkeit

Wer kennt Dinner for One nicht, aber wo kommt das Stück her, wer hat es geschrieben? Nicht bekannt ist, wann dieser Sketch geschrieben wurde. Jedenfalls weiß man, dass Morris Laurence Samuelson, auch als Lauri Wylie bekannt, der Autor dieses Stückes ist. Die Uraufführung fand 1948 im Rahmen einer Revue in London statt.
Freddie Frinton (1909 - 1968) ist der uns bekannte Butler James, der so hinreißend gekonnt über den Tiger stolpert. May Warden (1891-1978) war geradezu perfekt besetzt als Miss Sophie. Übrigens, der Tiger stammt vom Bürgermeister der Grafschaft West Sussex, der das Tier selbst erlegt hatte und der Meinung war, dass das Tigerfell sehr gut in dieses Stück passte, womit er natürlich voll ins Schwarze traf. Ein kleines Detail am Rande, das Tigerfell bekam der rechtmäßige Besitzer nicht mehr zurück. Freddie Frinton und seine Frau waren wohl der Meinung, dass der Tiger besser in ihr Haus passe.

Wie heißen nun die Hauptdarsteller wirklich?
Neben Butler James und Miss Sophie, den einzigen lebenden Personen, sitzen imaginär Sir Toby am Tisch, der "cheerio, Miss Sophie, me gal" (me gal = meine Freundin) ruft, Admiral Schneider, der "Skol" prostet und die Hacken zusammenknallt, Mr Pommeroy, der fistelnd "Happy New Year" ruft und Mr Winterbottom, der Miss Sophie als "one of the nicest little women" betitelt, gefolgt von einem herzhaften Rülpser.
Alle Herrschaften sind längst verblichen und der arme James muss servieren und alles austrinken, um Miss Sophie Silvester so schön wie möglich zu gestalten, eben so wie jedes Jahr. Über den Höhepunkt des Abends decken wir galant den Mantel des Schweigens.

Warum ist dieses Stück so erfolgreich?
Das Stück ist einfach genial, weil es beständig ist. Jedes Jahr die gleiche Prozedur, jedes Jahr das gleiche - the same procedure as every year! Wir wissen, was auf uns zukommt und trotzdem lachen wir. Es ist tröstlich, das Stück bleibt so wie es ist, darauf können wir uns verlassen. Dass der Schluss nicht ganz jugendfrei ist, das ist zum Jahreswechsel das pikante Tüpfelchen auf dem i.

 
 

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