Wissenswertes Wissenswertes aus der KochJournal NachLese

Mit Ende November beginnt die stille Zeit. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger, mancherorts beginnt es zu schneien und die Menschen sitzen gerne in der warmen Stube. In Österreich hat jedes Bundesland seine eigenen Veranstaltungen und Traditionen, doch überall im ganzen Land werden am 4. Dezember, am Tag der Heiligen Barbara, die sogenannten Barbarazweige geschnitten und in eine Vase gestellt, in der Hoffnung, dass die Zweige am 24. Dezember erblühen. Das wird als ein gutes Zeichen für die Zukunft gesehen, aber auch als gutes Omen für die noch unverheiratete Hausbewohnerin, im kommenden Jahr Hochzeit feiern zu dürfen.

Noch ein Tipp für garantiert erblühende Zweige: Kirschzweige oder auch Forsythien abschneiden, für einige Stunden ins Wasser legen, danach in eine Vase geben und an einen warmen Ort stellen. Wasser regelmäßig wechseln.

Nikolaus und Krampus
Der Krampus ist eine Sagengestalt, eine heidnisches Symbol aus vorchristlicher Zeit. Der Krampus ist bei den Kindern und Erwachsenen gefürchtet, trotzdem sind die Krampusumzüge am Abend des 5. Dezember vielfach gut besucht.

Am 6. Dezember werden heute vor allem die Kinder vom Nikolaus beschenkt.
Der Gegenpol zum Krampus ist der Heilige Nikolaus. Er erinnert an den Bischof von Myra, der am 6. Dezember 345 starb. Myra ist ein kleiner Ort in der heutigen Türkei. Nikolaus wurde der Überlieferung nach mit 19 Jahren von seinem Onkel Nikolaus, dem Bischof von Myra, zum Priester geweiht und dann Abt des Klosters Sion in der Nähe von Myra. Während der Christenverfolgung 310 wurde er gefangen genommen und gefoltert. Sein ererbtes Vermögen verteilte er unter den Notleidenden. Daher kommt die Legende des guten und gebenden Nikolaus. Nikolaus ist also der Gute und Krampus der Böse.

Anonyme Krampuskarten (siehe oben) hat man in früheren Zeiten entweder von einem unbekannten Verehrer oder halt nur als kleinen Scherz bekommen.

Küchentipp Küchentipp

Legen Sie die Früchte einzeln auf eine ebene Fläche und rasch tiefkühlen. Danach füllen Sie die Beeren in kleinere Säckchen oder Sie bereiten Mus in kleinen Gefäßen. Es ist zu empfehlen, Beeren in gefrorenem oder in leicht angetautem Zustand zu verwenden, weil sie durch das Auftauen ihre Konsistenz verlieren.

Brombeeren
Farbe ist rot-schwarz-violett, süß-säuerlich im Geschmack. Sind sie reif, lösen sie sich leicht von den Stielen. August-September sind sie auf dem Markt.
Brombeeren müssen rasch verarbeitet werden oder frisch gegessen werden. Gut für Liköre, Schnäpse.

Heidelbeeren
Kennt man auch unter Schwarz-, Blau-, Bick- oder Waldbeeren. Heute gibt es vor allem die Kulturheidelbeeren auf dem Markt, aber die echten aus dem Wald sind im Geschmack unerreichbar. Sie enthalten Gerbsäure und werden unter anderem als Halsmittel bei Darmkatarrh verwendet. Firscher Saft gut für Mundschleimhaut- und Halsentzündung.
Leicht verderblich, rasche Verarbeitung ist wichtig.

Himbeeren
Feinstes Aroma, rasche Verarbeitung, aber wer kann diesen Früchtchen widerstehen. Hell- bis weinrot in der Farbe, sind sie nur im stehenden Wasser vorsichtig zu waschen. Waldhimbeeren sind die feinsten, aber auch die Garten- oder Kulturhimbeeren sind sehr gut. Gut für Spirituosen, aber auch in der Küche findet man sie vor allem in Süßspeisen wieder.

Ribisel
Auch Johannisbeeren oder Träuble. Es git rote - süßsäuerlich, herb, weiße - süß und schwarze - herb, leicht bitter.
Schwarze Ribisel sind roh ehr nicht zu genießen, aber als Likör - Cassis - sind sie ganz hervorragend. Auch für Säfte, Gelees. Schware Ribiseln haben viel Vitamin C, wie auch die roten und weißen. Niedriger Zuckergehalt, gut für die Figur.
Ende Juni bis Ende Juli sind sie auf dem Markt.

Stachelbeeren
Stachelbeeren sind robust, weil sie eine feste Schale haben und müssen daher nicht sofort verarbeitet werden. Die Schale kann glatt, behaart oder stachelig sein. Die Beeren sind rötlich, gelblich oder weißlich. Nach den Weintrauben haben Stachelbeeren den höchsten Zuckergehalt aller Beerenarten. Stachelbeeren ergeben köstliches Kompott oder auch Kuchen. Erntezeit ist ca. Ende Juni bis Mitte/Ende August.
 

Fachausdrücke Fachausdrücke für die Küche
Bähen

Was heißt Bähen in der Küchenfachsprache?

Bähen heißt dünne Scheiben Brot oder Gebäck im warmen Rohr bei ca. 120 °C trocknen. Zwieback wird nach dem Backen im Rohr gebäht, damit er trocken und knusprig wird. Die Gebäckstücke im Rohr während des Bähens mehrmals wenden.

Nappieren
Mit kalter oder warmer Sauce überziehen
Wissenswertes Wissenswertes aus der KochJournal NachLese

Fisch am besten nur einmal wenden auf dem Grill. Rost gut einölen, Fisch darauflegen und grillen. Die Fischoberfläche sollte noch leicht glasig, aber die Haut schön knusprig sein.
Fisch kann leicht durch den Rost flutschen, egal ob Filet oder ganzer Fisch. Hier sind ein Grillkorb, eine Alufolie, ein Spieß oder eine Grilltasse von Nutzen.
Kerntemperatur messen sollte man beim Grillen immer am Ende der Ruhezeit des Fleisches. Nehmen Sie ein ... weiterlesen

Wie heißt das auf Englisch?
grüne Paprikaschote
green pepper, sweet pepper
Zahnstocher
toothpick
Reinigen, putzen, pflegen Reinigen, putzen, pflegen − gewusst wie!
Mikrofasertuch

Putzen mit Mikrofasertuch -  Ein Mikrofasertuch ist ein ideales Putztuch. Nur mit reinem Wasser arbeiten, keine Putzmittel verwenden, dann mit dem Mikrofasertuch sauber machen, z.B. Spiegel.

Haare auf dem Teppich
Hunde- und Katzenhaare auf dem Teppich am besten mit einem feuchten Schwamm entfernen. Die Haare bleiben daran hängen.
Was bringt der JUNI? Was bringt der JUNI?

Im Juni kann man was Obst und Gemüse betrifft aus dem Vollen schöpfen. Frische Kirschen aus dem Garten gibt es nicht so lange, da heißt es jetzt zugreifen. Ein köstlicher Kirschenfleck, der noch ganz schnell gemacht ist, der schmeckt richtig gut! Der Juni ist der sechste Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Gemüse, alles was das Herz begehrt. Brokkoli, Erbsen, Bohnen, Fenchel, Salate, Rettich, Paradeiser schenkt uns der Juni. Hier finden Sie viele gute Salat- und Gemüserezepte. Bis 24. Juni, dem Johannitag, werden noch Spargel und Rhabarber geerntet, aber dann ist Schluss!  Haben Sie schon mal einen frisch-fruchtigen Rhabarber Cocktail probiert in einer fröhlichen Runde? Spargelrezepte zum Selberkochen finden Sie hier. Frische Erdbeeren gibt es noch bis Anfang/Mitte Juni spätestens auf dem Feld. Ein tolles Rezept ist die Eiercreme mit Erdbeeren. Im Juni findet die Sommersonnenwende statt (21. Juni, abhängig von der Himmelsmechanik auch am 20. oder 22. Juni möglich), was auf der Nordhalbkugel der längste Tag mit der kürzesten Nacht des Jahres ist. Der alte deutsche Monatsname ist Brachet oder Brachmond.
Der Juni ist der Rosenmonat, da die Rosenblüte im Juni ihren Höhepunkt erreicht. Ein Rosen Tiramisu ist herrlich im Juni, gemacht mit Rosen aus dem eigenen Garten! Bauernregel für 29. Juni, Peter und Paul: Regnet’s an Peter und Paul, wird des Winzers Ernte faul.