Mehle
Mehle
Foto: Bruno /Germany / pixabay.com

Glattes, griffiges, doppelgriffiges Mehl

Glatt, griffig oder doppelgriffig – das ist die Feinheit des Mehles. Ein griffiges oder doppelgriffiges Mehl ist gröber gemahlen als ein glattes Mehl.
Doppelgriffiges Mehl spürt man deutlich, wenn man Körnchen zwischen Daumen und Zeigfinger nimmt. Die Körnung ist hier am gröbsten.
Griffiges Mehl - hier spürt man die Körnung ein bißchen.
Glattes Mehl - dies wird weiter vermahlen und ist eben wirklich glattes Mehl.

Glattes Mehl nimmt man vorzugsweise für
Strudelteig weil er gedehnt werden muss
Blätterteig
Mürbteige
Keks
Stauben von Fleischspeisen

Mischung von glattem und griffigem Mehl: (zu gleichen Teilen)
Nudeln, Fleckerln, Tascherln, Knödeln, gekochte Erdäpfelmehlspeisen
Mürbteige
Kekse
Backpulvermehlspeisen
Saucen und die Einmach von Gemüsen

Griffiges Mehl
Germteige
Biskuitartige Kuchen und Gebäcke (2/3 griffiges und 1/2 Erdäpfelmehl)

Doppelgriffiges Mehl
Bei feinen Kuchen und Torten mit wenig Backpulver

Erdäpfelmehl
ist besonders geeignet zur Bindung von verschiedenen Cremen
Für besonders flaumige Kuchen ohne andere Mehlsorte

Sieben - Mehl immer sieben
Gesiebtes Mehl ist feiner, lockerer, weil durch das Sieben mehr Luft enthalten ist, daher lässt es sich auch besser mit anderen Zutaten vermischen. Außerdem werden Klümpchen und kleinste Verunreinigungen ausgesiebt.
Nur trockenes, nicht frisches Mehl verwenden
Lagerung - trocken, lichtgeschützt, kühl. Vorräte hin und wieder umschütten.

Mehltypen
Weizen
Type W 480 -  gut für Kuchen und Torten
Type W 700 -  gut für helles Brot und zum Mischen mit Roggen- oder Dinkelmehl
Type W 1600 - gut für Kekse, passend für Mischbrote und Vollkornbrote

Roggen
Type R 500   - ist ein feines Mehl, passt gut für helles Roggenbrot
Type R 960   - gur für Lebkuchen geeignet, für Roggemischbrot
Type R 1200 - gut für würziges, dunkleres Roggenbrot

Dinkel
Type D 700  - hat eine feinere Körnung wie glattes Weizenmehl
Type D 1600 - passt gut für dunkles Dinkelbrot
 

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