Honig
Honig
Foto: Steve Buissinne / pixabay.com

Wunderbare Welt der Bienen

Bienen sind für uns Menschen wertvolle und unverzichtbare Mitgeschöpfe. Seit 25 Millionen Jahren sammeln sie auf der Erde Pollen, um diese in Honig zu verwandeln. Für ein halbes Kilo Honig legen die emsigen Tierchen an die 120 000 km zurück. Während dieser unglaublichen Flugstrecke sammeln die Bienen den Nektar von 7,5 Millionen Blüten und sorgen so für die Bestäubung der Pflanzen, sodass Obst und Gemüse gedeihen können. Wir können den Bienen nur zutiefst dankbar sein und müssen alles für ihr Wohlergehen unternehmen. 

Honigarten und -sorten

Es gibt Wald-, Wiesen- und Blütenhonig, und diese Honige wiederum unterscheiden sich im Aroma, in der Konsistenz und in der Farbe. Es gibt Waben-, Schleuder- oder Presshonige.

  • Akazienhonig - klarer, hellgelber, milder Honig, sehr gut in der Küche einsetzbar, weil weniger Eigengeschmack
  • Blütenhonig -stammt aus den Blüten von nektarerzeugenden Pflanzen. Reine Blütenhonige sind Akazien- und Kastanienhonig
  • Cremehonig - cremig gerührter Blütenhonig, festere Konsistenz, kann nicht mehr kandieren, rinnt nicht vom Brot
  • Importhonig - stammt aus anderen Teilen der Welt, wie z.B. Orangenblüten- oder Eukalyptushonig
  • Kastanienhonig - dunkelbraun, würzig-herb, hoher Anteil an Fruchtzucker
  • Lavendelhonig- bittersüßes Aroma
  • Mohnhonig - gerührter Cremehonig, mit Graumohn versetzt
  • Orangenblütenhonig - orange-gelbe Farbe, fruchtiges Aroma, für Milch- und Milchprodukte als Süßungsmittel sehr fein
  • Sonnenblumenhonig - zart-würzig, hellgelb, gut als Brotaufstrich, weil cremige Konsistenz
  • Salbei- und Thymianhonig - herb-würzig
  • Tannen- und Waldhonig - dunkler Honig, gehaltvoll mit herb-würzigem Geschmack, Mineralstoffe, Waldhonig wird von Bienen als Honigtau gewonnen; Honigtau wird von Läusen abgesondert, die sich vom Saft der Bäume ernähren. Die Bienen zapfen den Läusen den Honigtau ab und verbringen ihn in ihren Bienenstock.

Honig wird manchmal trüb oder es bildet sich Schaum an der Oberfläche, was an der Aufbewahrung liegen kann. Honig zieht Feuchtigkeit aus der Luft an und dadurch kann eine Oberflächengärung einsetzen. Honig daher immer trocken, kühl und möglichst luftdicht aufbewahren, somit bleibt der Honig sehr lange haltbar. Blütenhonig süßt stärker als Waldhonig. Wenn Honig einmal auskristallisiert liegt das an der Glukose. Honigglas bei max. 38 °C in Wasserbad stellen, dann sollte er wieder flüssig werden.

Honig als Konservierungsmittel
Beim Einlegen in Honig sollte man die jeweilige Honigart dem eingelegten Lebensmittel anpassen. Schon die alten Römer haben Spargel in Honig eingelegt und somit haltbar gemacht.

Es ist einen Versuch wert
Blütenhonig kann angeblich allergische Reaktionen reduzieren helfen. Man nehme am besten einen BIO Blütenhonig von einem heimischen Imker. Ein halbes Jahr oder ein ganzes Jahr nehme man ein 1/2 TL Blütenhonig täglich ein. Hiflt's nix, so schad's nix ist die Devise.

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