Getreide
Getreide
Foto: CANDICE CANDICE / pixabay.com

Getreidearten

Amarant
- ist ein sogenanntes Pseudogetreide, also kein echtes Getreide. Es war ein Grundnahrungsmittel der Maya, Azteken und Inkas. Es ist glutenfrei, Garzeit ist rund eine halbe Stunde. Man kann es für Suppen, Aufläufe, für Gemüsespeisen etc. verwenden.

Bulgur - wird vor allem aus Hartweizengrieß (grob geschroteter Weizen) hergestellt und vorgekocht, enthält Gluten, Zubereitung ist sehr einfach, indem man den Bulgur mit heißem übergießt und rund 20 Minuten quellen lässt.

Buchweizen - ist auch ein Pseudogetreide und zählt zu den Knöterichgewächsen. Buchweizen enthält kein Gluten und spielt auch für Menschen mit Zöliakie eine wichtige Rolle. Wird Buchweizen zum Backen verwendet, muss ein anderes Getreide (wie auch bei Hafer) zugefügt werden. Hier finden Sie schmackhafte Buchweizengerichte. 

Couscous - Besteht aus Hartweizengrieß. Enthält Gluten, eignet sich sich gut für Salate, mit Gemüsen, Fleisch und auch Fisch. Zubereitung ist denkbar einfach, indem an den Couscous mit heißem Wasser übergießt und einige Zeit quellen lässt.

Dinkel - ist mit dem Weizen verwandt. Der unreife Dinkel ist als Grünkern bekannt. Grünkern wird in der Milchreife geerntet und auf dem Holzfeuer getrocknet. Dinkelmehl wird heute für Brot, Mehlspeisen, Nudeln gerne verwendet. Enthält Gluten.

Gerste - enthält vor allem Kohlenhydrate, Wasser, Eiweiß, Ballasttstoffe, Mineralstoffe. In der Küche wird vor allem Kochgerste oder auch Rollgerste verwendet. Diese enthält man durch Schleifen der Gerstenkörner. Hier finden Sie einige Rezeptanregungen, wie man Gerste in der Küche verwenden kann.

Hafer - Hafer hat von allen Getreidearten den höchsten Anteil an Fett, Vitaminen, Eiweiß und Mineralstoffen. Beim Backen mit Hafer muss anderes Getreide dazugenommen werden (Weizen oder Dinkel), weil Hafer nur sehr wenig Klebereiweiß enthält. Haferschleim ist bekannt bei Abnehmwilligen und auch als Schonkost bei Magenkrankheiten. Haferschleim mit Früchten, zum Müsli, bei Aufläufen, als Suppe kann schmackhaft sein. Hier finden Sie durchaus gute Rezepte.

Hirse - ist glutenfrei. Hirse ist sehr wertvoll, sie enthält Kieselsäure (Haut, Haare, Nägel), Kalzium, Eisen und Fett. Wird in der Küche gerne verwendet. Hier finden Sie einige Hirsegerichte.

Polenta - ist auch unter Maismehl oder Maisgrieß bekannt. Polenta ist glutenfrei, muss nur rund 4 Minuten in heißem Wasser köcheln, danach noch einige Minuten quellen lassen. Nach dem Quellen kann man den Polenta noch mit unterschiedlichsten Zutaten (Butter, Kräuter, Käse etc.) veredeln. Hier finden Sie viele süße und pikante Polentagerichte.

Roggen - Roggen wird heutzutage vor allem in der Broterzeugung verwendet. Natursauerteig wird aus Roggenmehl hergestellt. Es braucht länger zum Quellen als Weizen, weil es weniger Klebereiweiß enthält. Hier finden Sie einige Roggenrezepte.

Weizen - ist das am häufigsten angebaute Getreide weltweit, und hier unterscheidet man vor allem Weichweizen und Hartweizen. Weichweizen oder auch Brot- oder Saatweizen wird vor allem bei der Produktion von Brot, Backwaren, Futtermittel, Stärkemehl verwendet. Beim Hartweizen kennt man vor allem den Hartweizengrieß, der für die Nudelherstellung eingesetzt wird. Auch Bulgur und Couscous werden aus Hartweizen gemacht.

 

Kochen mit Getreide

Man kann mit fast jedem Getreide kochen, als ganzes Korn, in Form von Grieß, Schrot, Flocken und natürlich Mehl. Je nach Beschaffenheit wird es gekocht. Gequollen werden Körner, Schrot und Grieß. Eingeweicht werden Flocken, Mehl. Gekochte Getreide eignen sich für gut für diverse Gerichte. Diese Getreide werden faschiert für z.B. Laibchen oder im Ganzen verarbeitet oder gebunden. Aus Getreide kann man außer Laibchen Schnitten, Nocken, Aufläufe, Knödeln, diverse Füllungen herstellen. Zur Geschmacksverfeinerung eignen sich Pilze, Kräuter, Nüsse, Käse, Gewürze etc. Als Bindemittel sind diverse Flocken, Topfen, Käse, Béchamel, Brösel, Eier.

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